Wasserfest in der Rummelsburger Bucht 2019

Am 24. August 2019 beteiligte sich das Spenner Zementwerk Berlin am Wasserfest in der Rummelsburger Bucht. Neben einem Stand, an dem wir für Kinder kleine Fahrmischer und Bärchen aus Beton zum Bemalen anboten, stellten wir auch eine 19-köpfige Mannschaft für das Drachenbootrennen.

Unser Stand wurde durch drei Mitarbeiter/innen betreut, die neben den künstlerischen Tipps an die Kinder auch ihr Fachwissen über Zement und Beton unter die Besucher brachten. Es wurde viel gefachsimpelt und wichtige Nachbarschaftsbänder geknüpft. Die bunten Kunstwerke der Kinder übertrafen sich gegenseitig und so mancher Erwachsener konnte dem Versuch nicht widerstehen, ebenfalls eine Figur zu bemalen. Als kleines Geschenk verteilten wir an die Kinder orange Kinderwarnwesten, denn (Arbeits)Sicherheit wird im Spenner Zementwerk Berlin groß geschrieben und fängt bei den Kleinsten an.

Highlight des Tages waren jedoch unsere zwei Rennen im Drachenboot. Völlig euphorisch und in Gedanken stark machte sich unsere Mannschaft gegen 14 Uhr auf zum Anleger. Kurz vor dem Start wurde die Sitzreihenfolge im Boot festgelegt und noch schnell über die Taktik entschieden, wobei der Lauteste natürlich auch mehr Recht hatte. Nachdem die erste Hürde, das Einsteigen, ohne Verluste geschafft war, steuerte uns der Steuermann zur Startlinie. Schon bevor es richtig losging waren die ersten klitschnass, weil es der Vordermann etwas übertrieb. An der Startlinie angekommen, lenkte uns der Schiedsrichter mit seinen lautstarken und motivierenden Anfeuerungsrufen so ab, dass wir den Startschuss verpassten und etwas verspätet starteten. Um den Anschluss nicht zu verlieren gaben die Frauen und Männer alles! Nur leider nicht im Takt der Trommel, sodass schon nach den ersten Zügen jeder der 18 Paddler seinen eigenen Takt gefunden hatte. Nach gefühlt endloslangen 50 Sekunden und einem Trommelwirbel, der seines gleichen sucht, erreichten wir die Ziellinie. Nass und als zweites Boot, aber lauthals lachend!

Eine Stunde und viele Diskussionen über die beste Taktik später, saßen wir erneut im Boot. Trotz eines besseren Starts fanden wir auch diesmal nicht in unser Rennen, sodass wir uns dem Gesamtsieger auch im zweiten Rennen geschlagen geben mussten.

Eine Auswertung der Rennen muss es noch geben und vielleicht ein paar Trockenübungen, aber eines war uns allen nach dem Erlebnis klar:
Im nächsten Jahr sind wir definitiv wieder mit am Start!